Traumabehandlung durch EMDR

„Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat, sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.“ (Jean Paul Sartre)


Für mich ist das im Grunde der Ansatz der Traumatherapie.




Jeder Mensch hat mindestens eine belastende Erinnerung oder ein belastendes Ereignis erlebt. Trauma heißt nicht immer gleich (Natur-)Katastrophe. Trauma heißt übersetzt Wunde und Wunden können einem durch sehr vielfältige Weise – oft auch unbewusst (!) – zugefügt werden. Sie entstehen, wenn ein Mensch sich einer bedrohlichen Situation schutzlos ausgeliefert fühlt. Reichen die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten zur Bewältigung dieser Situation/Krise nicht aus, werden Welt- und Selbstverständnis oft dauerhaft erschüttert. Und das ist prägend für das weitere Leben.


Manche Menschen erleben sich nach einem Trauma, wie in einem Tunnel. Sie stecken sozusagen in dem belastenden Erlebnis fest und sehen den Ausgang nicht. Ohne Hilfe ist es auch (fast) unmöglich das Erlebte zu verarbeiten vor allem, da es immer wieder reaktiviert werden kann. Erinnerungssplitter (durch Eindrücke wie Bilder, Worte, Gesten, Gerüche, Geräusche usw.) können einen völlig ohne Vorwarnung überfluten und dabei Angst und Ohnmachtsgefühle auslösen. Anstatt diese Angst und Anspannung mit inadäquaten Lösungsstrategien (wie Suchtmitteln) zu bekämpfen, sollte man sich eine Lösung suchen, die wirksam und gesund ist. Eine Lösung von Dauer, mit der es sich gut leben lässt. Dazu zählt die Arbeit mit EMDR.


Egal, was wir an negativen und belastenden Ereignissen erlebt haben – sei es in der Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter – Fakt ist: Wir müssen diese Verletzungen und (Psycho-)Traumata nicht ein Leben lang mit uns herumtragen. Wie der Name Psychotrauma schon sagt, handelt es sich dabei um eine seelische Wunde. Und das Schöne ist: Wunden können heilen.


Körper und Geist haben die wundervolle Gabe der Selbstheilungskraft. Nicht nur eine offene Stelle am Knie heilt von selbst nach einer Weile zu, auch eine seelische Wunde kann – durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte – heilen.

Das beste Beispiel dafür ist die Arbeit mit dem EMDR, sprich Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Kurz gefasst werden dabei die Informationen, die bei einem belastenden Ereignis unvollständig (fragmentiert) abgespeichert werden, durch bilaterale Stimulierung neu verarbeitet und in das Erleben integriert, sodass das Ereignis an sich seine negative Bewertung bzw. Belastung verliert.*


Klingt gut? Ist es auch. :)

Ich kann euch nur dazu einladen, es einmal auszuprobieren.


*Eine ausführlichere Erklärung findet ihr auf meiner Website unter: Mein Angebot – EMDR und Traumabehandlung.


Lest euch das Zitat von oben noch einmal bewusst durch. Wir haben es in der Hand, etwas zu verändern. Und zwar zum Positiven für uns und unsere Zukunft.



Caroline